Einstellungen der Belichtungsmessung

Symbole der Belichtungsmessung auf einer Canon
Die Symbole auf meiner Canon

Die Ermittlung der korrekten Belichtung einer Kamera lässt sich in vier verschiedene Methoden einteilen, die jeweils auf unterschiedliche Art und Weise zum Ergebnis kommen. Freilich mit unterschiedlichen Ergebnissen. Es lohnt sich also, wenn Du etwas damit experimentierst und erprobst, zu welchen Ergebnissen die Einstellungen der Belichtungsmessung führen und womit Du gegebenenfalls am besten klar kommst. Mein persönlicher Favorit, den ich in den meisten Fällen nutze ist die Spot-Messung, wenngleich diese auch nicht die eierlegende Wollmilchsau ist. Ich komme damit lediglich in den meisten Fällen gut zurecht. Aber wie so oft geht nichts über das gute alte ausprobieren.

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Eistalbahn am Eiswoog

Die Eistalbahn ist eine Nebenbahn in Rheinland-Pfalz, die im Norden des Pfälzerwalds verläuft. Sie führt von Grünstadt in südwestlicher Richtung durch das Tal des Eisbachs, das Eistal, nach Enkenbach. Der Abschnitt Grünstadt–Eisenberg wurde bereits 1876 von der Gesellschaft der Pfälzischen Nordbahnen eröffnet. Die Eisenerzindustrie in und um Eisenberg verschaffte ihr im Gütertransport eine große Bedeutung, während der Personenverkehr eine eher untergeordnete Rolle spielte. Der restliche Streckenabschnitt bis Enkenbach folgte erst 1932 unter Regie der Deutschen Reichsbahn. Nachdem der Personenverkehr 1976 eingestellt worden war, verhinderte lediglich strategisches Interesse angesichts des Kalten Krieges eine Gesamtstilllegung. Der Güterverkehr zwischen Eisenberg und Enkenbach endete im Jahr 1988. Im Zeitraum von 1994 bis 2001 wurde die Strecke zwischen Grünstadt und dem Eiswoog reaktiviert; der restliche Abschnitt blieb stillgelegt. Der Güterverkehr kam 2001 komplett zum Erliegen. Die Bahnstrecke verfügt über drei Brückenbauwerke, wovon nur noch die Bockbachtalbrücke im Sonn- und Feiertagsverkehr befahren wird. Das Eistalviadukt, sowie die Dreibrunnertalbrücke unweit des Stempelkopftunnels befinden sich im stillgelegten Streckenabschnitt zwischen dem Haltepunkt Eiswoog und Enkenbach.

https://foerderverein-eistalbahn.de/

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Wie du mit der Fotografie beginnst

Nicht wenige Menschen sind der Meinung, dass es schwer wäre zu fotografieren. Dabei sind Kameras heute allgegenwärtig. Jedes Handy ist in der Lage Bilder zu machen und die Qualität derselben steht einer Kamera kaum noch nach. Es war eigentlich noch nie so einfach in die Welt der Fotografie einzusteigen wie heute.

Zumindest kannst du sehr einfach ausprobieren, ob dir Fotografie Freude bereitet. Und wenn du erst einmal Blut geleckt hast, dann willst du das ganze vielleicht „richtig“ angehen. Mit einer „richtigen“ Kamera. Doch welche wählen?

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Herrnsheimer Schlosspark

Was liegt näher als bei frischem Schnee und eisigen Temperaturen loszuziehen und das weiße Treiben digital festzuhalten? Wenn man dann in der Nähe noch eine Kulisse wie das Herrnsheimer Schloß hat, dann kann es eigentlich nur schöne Fotos geben.

Der 10,5 Hektar große Schlosspark im Wormser Stadtteil Herrnsheim ist der bedeutendste Englische Landschaftsgarten in Rheinland-Pfalz. Die Geschichte der Burg und des späteren Schlosses der Herren von Dalberg reicht bis 1460 zurück. 1689 wurde das damalige Schloss während des Pfälzischen Erbfolgekrieges zerstört. 1714 erfolgte der Bau eines Barock-Schlosses mit barocker Gartenanlage.

https://www.fv-schloss-herrnsheim.de/

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KZ Osthofen

In den Gebäuden einer ehemaligen Papierfabrik entstand kurz nach der Machtübernahme der NSDAP das KZ Osthofen, wo vom Frühjahr 1933 bis Sommer 1934 Gegner des NS-Regimes, allen voran Mitglieder der KPD, der SPD und Gewerkschafter, aber auch Angehörige des Zentrums, Juden, Zeugen Jehovas, Sinti und andere gefangen gehalten wurden.

Am Beispiel des ersten und sehr früh eingerichteten Konzentrationslagers des damaligen Volksstaates Hessens wird deutlich, was die Nationalsozialisten seit Beginn von Hitlers Amtszeit anstrebten: Die Ausschaltung der Gegner und Ausgrenzung ganzer Gruppen bis hin zur Vernichtung. Zwar wurde im KZ Osthofen in den 17 Monaten seines Bestehens noch kein Häftling ermordet, aber die Gefangenen wurden menschenunwürdig behandelt und misshandelt. Viele der Inhaftierten wurden nach der Schließung des Lagers erneut verfolgt, in andere Haftstätten und Lager verschleppt und dann später getötet.

Gedenken und Mahnen – sind Ziele der Arbeit der Landeszentrale für politische Bildung im „NS-Dokumentationszentrum in der Gedenkstätte KZ Osthofen“ und an der Gedenkstätte ehemaliges „SS-Sonderlager/KZ Hinzert“. In Osthofen arbeitet die Landeszentrale mit dem Förderverein Projekt Osthofen e.V. zusammen. Im Mittelpunkt der Gedenkstätte steht die Dauerausstellung „Nationalsozialismus in Rheinland-Pfalz“. Sie zeigt die Geschichte der Konzentrationslager in Osthofen und Hinzert und gibt einen Einblick in die Thematik Verfolgung und Widerstand während der NS-Zeit im Bereich unseres heutigen Bundeslandes.

https://www.gedenkstaette-osthofen-rlp.de/

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Burg Gräfenstein

Auf einem Bergkegel südöstlich von Merzalben thront die Burgruine Gräfenstein mitten im Pfälzerwald. Für denjenigen, der die Burg zum ersten Mal besucht, wird der Aufstieg bis zum höchsten Punkt zu einem abenteuerlichen Erlebnis. Durch mehrere Burgtore hindurch, über steile, gewundene Treppen gelangt man an die Eingangstür am Fuße des fünfeckigen Bergfrieds. Dann tastet man sich im Dunkeln eine enge Treppe im Innern des Bergfrieds hinauf, bis man schließlich auf der oberen Plattform ankommt und einen herrlichen 360-Grad-Rundblick über die Wälder genießt. Die Burg wurde vermutlich um 1200 errichtet und wird 1237 erstmals urkundlich erwähnt. Als Besitzer werden die Grafen von Leiningen genannt. Sie gelangt später an die Grafen von Sponheim und die Markgrafen von Baden. Im Bauernkrieg wird sie 1525 zerstört, doch schon zehn Jahre später erfolgt der Wiederaufbau. 1653 wird sie nochmals zerstört und ist seitdem Ruine.

https://www.pfalz.de/de/burgruine-graefenstein-bei-merzalben

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